ValueKick · Glossar
Marge / Vigorish
Der Aufschlag, den ein Bookmaker in seine Quoten einrechnet — typisch 4–8 % bei 1x2-Spielen.
Hintergrund
Wenn alle Ausgänge eines Marktes zusammen implizite Wahrscheinlichkeiten über 100 % ergeben, ist die Differenz die Marge. Schärfere Bookmaker arbeiten mit niedrigen Margen (etwa 2–4 %), Massen-Anbieter mit höheren (6–10 % und mehr). Die Marge ist der Anteil pro Wette, den der Bookmaker als eigene Gewinnerwartung einkalkuliert — sie ist der Preis dafür, überhaupt mitspielen zu dürfen, und sie fällt an, egal wie das Spiel ausgeht. Deshalb ist sie die eine Zahl, die man ohne jede Prognose beurteilen kann: Eine hohe Marge ist schlicht ein schlechterer Preis.
Beispiel
1x2 mit 1,80 / 4,00 / 4,50 ergibt 102,8 % implizite Wahrscheinlichkeit → Marge 2,8 %. Ein Anbieter mit 1,75 / 3,80 / 4,20 käme auf rund 106 % → Marge 6 %.
Was es nicht ist
Eine niedrige Marge heißt NICHT, dass sich eine Wette lohnt. Sie heißt nur: Dieser Bookmaker nimmt weniger für den Zutritt.
Verwandte Begriffe
ValueKick zeigt Marktdaten, keine Wettempfehlung. Quoten ändern sich; // audit:words-allow-line prüfe vor jeder Entscheidung den aktuellen Quotenstatus.